Freitag, 18. Mai 2012

30 Jahre Radio Italia

"Sitzen zwei Blondinen abends mit zwei Italienern im Auto und fahren durch Mailand...." Nein kein schlechter Witz sondern ein echt witziger Abend, der nur durch gewisse Kommunikationsschwierigkeiten geschmälert wurde. Wie kann es denn bitte sein, das zwei 20-jährige Italiener, ein Fußballspieler bei Milan und einer der beim Fernsehen arbeitet, beide kaum 5 Worte Englisch können?! Die Italiener sind wirklich genauso schlimm wie die Franzosen. Aber mal von Anfang an. Jasmin  und ich haben uns Sonntagabend mit zwei Italienern, Vito und Andrea (ja das ist ein Männername) am Dom getroffen, nachdem wir da ein wenig planlos herumgelaufen sind, haben wir uns dann im Auto der Jungs zum Arco aufgemacht um dort was trinken zu gehen.
Neben ziemlich guter Partymusik lief im Auto der beiden Italiener dann plötzlich "Disco Pogo" von den Atzen, sehr zu unserer Belustigung. Wieso sind es immer so grenzwertige Lieder, die aus Deutschland den Sprung ins Ausland schaffen?! Nena, Rammstein, die Atzen, Tokio Hotel... armes, armes Deutschland. Silbermond, die Ärzte etc. kennt natürlich niemand.
Nach einem Cocktail im Deseo setzten wir uns noch ein wenig an den Arco und versuchten uns zu Unterhalten. War nur, wie schon erwähnt ein wenig schwierig, Jasmin konnte sich zwar recht gut mit ihnen unterhalten, ich mit meinem gebrochenen Italienisch hingegen nicht so gut.

Am nächsten Abend ging es dann wieder an den Dom, denn Radio Italia feierte seinen 30. Geburtstag mit einem riesigen Konzert auf dem Domplatz, der erwartungsgemäß auch aus allen Nähten platzte.
Zu Gast waren Stars wie Tiziano Ferro, Laura Pausini, Modá und und und... zugegeben, außerhalb Italiens ist wenn überhaupt Tiziano Ferro bekannt, aber in Italien sind das alles wahre Größen und dem  entsprechend sind die Italiener dann auch abgegangen. Da kommt man sich als Außenstehender schon ein wenig deplatziert vor, wenn alle schon bei den ersten zwei Takten grölen und den ganzen Text mitsingen können.
Aber mich hat das Konzert auch mehr als begeistert, besonders Tiziano Ferro hat es mit angetan, daher gestern gleich in den FNAC und Album gekauft.
Es war so voll auf dem Domplatz, dass sogar das Handynetz zusammengebrochen ist und sehr wenig bis gar keine telefonische Kommunikation möglich war.
Der Rest der Woche verging dann relativ entspannt, ein wenig shoppen, ein wenig Abends mit Freunden abhängen, Babysitten und heute Abend kommen dann meine Eltern zu Besuch, darüber aber im nächsten Post mehr!

PS: Vergesst nicht regelmäßig in meinen zweiten Blog A little bit of everything zu gucken! ;)

Mittwoch, 16. Mai 2012

A little bit of everything

Bloggen macht süchtig. Das dachte ich schon am Anfang. Und jetzt, wo sich mein Jahr in Mailand langsam dem Ende neigt, dachte ich, es wird Zeit einen neuen Blog anzufangen. Wer also Lust hat, neben meinen Reiseerfahrungen auch noch andere Dinge aus meinem Leben aufzuschnappen, kann ab sofort in meinem Blog "A little bit of everything" herumstöbern. Ich freue mich über jeden Leser ;)

Freitag, 11. Mai 2012

And finally... summer!

Und endlich kommt die Sonne wieder raus, und dann gleich mit solcher Kraft, dass die Temperatur schnell über 30° klettert! Es war aber auch wirklich genug Regen... und Hagel... und Gewitter.... ich bin mehrmals richtig klatschnass geworden und will einfach endlich meine neue Sonnenbrille und meine Picknickdecke regelmäßig ausführen können! Das geht jetzt zum Glück wieder.
Am Montag haben wir in Jasmins Geburtstag reingefeiert, so richtig schön mit Gitarrenständchen, Kuchen, Geschenken und einem Sektkorken, der jetzt irgendwo auf Mailänder Dächern liegt. Das war aber auch ein Akt das Scheißding aus der Flasche zu kriegen! Aber irgendwann war es dann geschafft und wir konnten uns wieder unserer neuen Leidenschaft widmen: Mehr oder weniger talentiert Lieder zu den Klängen von Christophers Gitarre zu schmettern. Ob es die Hits aus seinem Gitarren/Liederbuch sind oder eigenskomponierte. Und ich muss sagen, da kommen echt brauchbare Sachen bei raus, zum Beispiel eine hitverdächtige Stromberghymne, die ich bei Gelegenheit mal vorspielen sollte.
Danach wollten wir eigentlich ins Old Fashion um noch ordentlich zu feiern, aber anstelle des freien Eintritts sollten wir auf einmal 25€ bezahlen und das war dann doch irgendwie ein bisschen zu viel, also gings wieder zurück zum Arco wo wir uns noch ein wenig hinchillten.
Da neben uns allerdings nurnoch zwei Paaren m Arco waren, welche ziemlich intensiv am rummachen waren, beendeten wir diesen Abend relativ früh und setzten die Feier am nächsten Abend fort.
So langsam rückt auch das Ende immer näher und die Frage, was man danach macht, lässt sich nicht ewig vor mir herschieben.
Deswegen habe ich mich mal wieder an den Laptop gesetzt und ein wenig an meinem Plan gebastelt, der inzwischen wie folgt aussieht: An allen Unis in Deutschland bewerben die meine Fächer anbieten und gucken wo ich genommen werde, sollte dies nicht der Fall sein, werde ich mich für ein Jahrespraktikum oder Volontariat bei einer Zeitung bewerben und für nächstes Jahr versuchen einen Studienplatz in England zu bekommen. Irgendwie habe ich doch Geschmack am Ausland gefunden und so könnte ich mein Englisch noch perfektioneren.
Aber erstmal heißt es, noch die letzten Wochen (ca. 7) mit vollen Zügen zu genießen und soviel vom Mailänder Sommer mitzunehmen das es für den ganzen Deutschen Herbst und Winter reicht.
Gut, vielmehr gibt es heute auch erstmal nicht mehr zu berichten.

Donnerstag, 3. Mai 2012

1. Mai im Zug

Bei jedem vollgepackten Bollerwagen, den irgendwer bei Facebook gepostet hat, musste ich mich beherrschen um meinen Laptop nicht frustriert aus dem Fenster zu schmeißen. Meinen ersten Mai habe ich im Zug und in einem Bahnhof in Modena verbracht, da ich meine Jüngere vom Landhaus abholen musste. Dazu kam, dass es an dem Tag wirklich wieder mal aus Kübeln gegossen hat und ich so die zwei Stunden, die ich in Modena warten musste, nicht mit Sightseeing, sondern mit einem Buch im Bahnhofsmecces verbringen durfte, nur um dann wieder zwei Stunden zurückzugurken. Abends haben wir uns dann noch auf einen Film bei Neele getroffen, was das ganze dann noch etwas gerettet hat.
Aber mal von Anfang an. Mittwoch habe ich Jasmin und Neele vorgeführt, wovon ich schon so lange geschwärmt habe: guter Stromberger Pflaumenschnaps. Der auch begeistert aufgenommen wurde und zu einem sehr lustigen Abend führte. Die Flasche hielt dann auch leider nur bis zum nächsten Abend, wo er bei versammelter Mannschaft sein frühes Ende fand und sehr deutlich gezeigt hat: Stromberger Qualitätsarbeit ist durch nichts zu schlagen!
Freitag gingen mir dann die Shoppinghormone durch und ich verliebte mich in das teuerste, was ich mir bis jetzt je selbst gekauft habe: Eine wunderschöne Sonnenbrille von Marc Jacobs. Jasmin hat sich das gleiche Modell in schwarz bestellt und heute morgen abgeholt.


Danach sind wir dann noch in den Marc Jacobs Store im Brera Viertel gegangen wo Jasmin und ich uns zwei Herzamulettketten gekauft haben. Ich in silber, sie in gold. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass die dann nur  14€ gekostet hat. Die Sonnenbrille war aber auch teuer genug. 

Sonntagabend  haben wir uns für eine weitere Premiere auf Neeles traumhafter Dachterasse getroffen: Unsere erste Mailänder Grillparty. Wir haben alles schön vorbereitet, eingekauft, dekoriert (das deutsche Grillfleisch ist eindeutig um läängen besser!) und dann auf unsere Gäste gewartet. Christophers Familie war  nämlich zu besuch und so haben wir die gleich mit eingeladen und uns einen schönen Abend über den Dächern Mailands gemacht. Da das Wetter sich an dem Abend zur Abwechslung mal von seiner guten Seite zeigte, ging es danach noch runter auf einen Maxi-Coktail von der Creambar, der dann gemütlich am Arco getrunken wurde. 
Wir haben jetzt übrigens einen neuen Mitbewohner. Sein Name ist Woodstock, der ist klein, hat Federn und geht mir jetzt schon gehörig auf den Wecker. Meine beiden Mädels haben einen jungen (wie sie vermuten) Specht auf dem Land aufgegabelt und päppeln den jetzt auf. In Mailand. In unserer Wohnung. Juhu. Hoffen wir mal, dass der Gastvater noch ein Machtwort spricht und dem Dauergepiepe ein Ende macht. Und damit meine ich, dass der Vogel irgendwo hin kommt, wo man sich artgerecht um den kümmern und ihn auch zum richtigen Zeitpunkt auswildern kann! 

So, das war es dann auch schon wieder von mir. Die Arbeit ruft. Bis die Tage ;)

Dienstag, 24. April 2012

Die Tür am anderen Ende des Ganges

Hat schon lange meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Durch Baulärm, Hämmern, Bohren auf der anderen Seite der Tür. Morgens um acht Uhr ging das zu Spitzenzeiten los und dann wurde es teilweise so heftig, das mir die Nagellacke aus dem Regal fielen, von den Vibrationen. Good vibrations ist was anderes. Beim Mittagessen musste man sich anschreien - wozu auch die Mittagsruhe einhalten?? Aber gut, ruhig bleiben und aushalten, wird schon besser werden. Wurde es dann nach 3 Monaten auch. Aber neuerdings ist mein Interesse wieder neu entfacht, da eines schönen Sonntagnachmittages plötzlich  -ich war auch noch alleine zuhause - die Polizei vor meiner Haustür stand und wissen wollte, was ich denn alles über das Apartment nebenan weiß, wer da wohnt und was damit ist. Ich steh da in der Tür, guck die Polizisten an wie das Reh die Autoscheinwerfer und versuche mich irgendwie verständlich zu machen. Was dann auch zum Glück geklappt hat. Warum die das jetzt wissen wollten und welche dunklen Geheimnisse in den frischen Beton der Bodenbeläge geflossen sind, werde ich wohl nie erfahren, aber die Neugier bleibt.
Zurzeit befinden wir uns immernoch im, wie ich es nenne, Mailänder Monsun. Zwar regnet es nicht mehr den ganzen Tag durch, dafür geben sich jetzt, Traumwetter und Gewitter die Klinke in die Hand. Das hat den Vorteil, dass man wenigstens ab und an mal das gute Wetter genießen kann, im Park in der Sonne liegen, oder abends an den Colonnen sitzen und an den Navigli Pizza essen kann.
Letzteres haben Jasmin, Christopher und ich am Sonntagabend getan. Mit der Tram zum Dom, Eis essen, gemütlich die Via Torino runterschlendern, einen Coktail an den Colonnen trinken, dann trieb uns der Hunger weiter runter zu den Navigli, wo wir uns bei einer kleinen To-go-Pizzeria, überraschung, Pizza holten. Der Pizzabäcker hatte an dem Abend wohl besonders viel Spaß, da er mich mehrmals so richtig schön verarschte. Wieso immer auf die armen angetrunkenen Blondinen? Aber gut. Wenigstens meine Begleiter hatten Spaß und irgendwie wars auch echt witzig.
 Ein paar Tage vorher, wir wollten uns eigentlich die Designweek angucken, beschlossen wir uns dann ganz spontan Biancaneve (dt. "Spieglein Spieglein") im Kino anzugucken. War auch echt gut, man konnte es zum Glück doch recht gut verstehen. Und ich habe festgestellt, dass Deutschland für "Schneewittchen" wirklich den blödesten Namen hat. Snowwhite, Biancaneve, klingt alles eindeutig besser als Schneewittchen.
Naja, Samstag waren wir dann abends zusammen mit Jasmins Kindern in der Bhangrabar, da ihre Gasteltern über das Wochenende weg waren.
Freitagabend bin ich dann auf die glohreiche Idee gekommen, mir ALLEINE! "Die Frau in schwarz" anzugucken. Weil ich ja auch so abgebrüht bin was Horrorfilme angeht. Gänsehaut pur, richtig gruselig aber auch verdammt gut gemacht. Und ich kann sagen, dass man Daniel Radcliffe gut seperat von Harry Potter sehen kann. Was wahrscheinlich daran liegt, dass dieser erwachsene Mann, nicht mehr viel mit dem kleinen süßen Jungen aus den ersten zwei Teilen zu tun hat. Aber ist ja schließlich nur von Vorteil für ihn.

Heute Mittag habe ich eine Schönwetterphase ausgenutzt um mal ein paar schöne Frühlingsbilder zu machen.
Für alle, die mich nicht bei Facebook haben, hier nochmal die fertigen Ergebnisse:











Dienstag, 17. April 2012

Stromberger in Mailand

Ja ich weiß, ich hab mir mal wieder ganz schön Zeit gelassen mit dem Schreiben, aber hey, die letzten 14 Tage waren auch anstrengend genug. Am vierten ging es mit dem Flieger zurück ins kalte und regnerische Deutschland wo ich mit meiner Familie und meinen Freunden Ostern gefeiert und mit meiner Truppe die Reise nach Mailand geplant habe. Ich brachte aber leider nicht nur meine Freunde, sondern auch das schlechte Wetter mit nach Italien. Schon bei der Anreise wurdenn wir richtig schön durchnässt und als ich endlich mit Clarissa, die bei mir gewohnt hat, in meinem Zimmer stand, musste ich feststellen, dass der Abfluss auf dem Balkon verstopft und das Wasser ca. 10 cm hoch stand und in die Wohnung gelaufen war, den Boden vor dem Fenster geflutet und die Dielen aufgeweicht und hochgebogen hatte. Ich krempel also meine Hose hoch und zieh Schuhe und Socken aus um den Abfluss von Blättern etc. zu befreien und schaff es, beim ersten Schritt auf den Balkon, mich auf den Arsch zu setzen. Super. Man hatte sich ja  nicht gerade erst, trockene Sachen angezogen. Naja, danach wurde es besser, Abends trafen wir uns am Arco und ich konnte meinen Strombergern die Vorzüge des Aperitivo und der italienischen Coktails vorführen. Wir waren, wie sollte es auch anders sein, in der Bhangrabar.
Da an dem Abend, Bayern gegen Dortmund spielte und die Jungs sich das auf keinen Fall entgehen lassen wollten, ließen wir uns von einem Kellner die Adresse einer Fußballkneipe geben und tingelten los.
Die Bar war dann auch das Paradebeispiel einer Fußballkneipe, deren Wand über und über mit Fanschals aus alles Welt bedeckt war. Wir guckten also deutschen und italienischen Fußball, tranken Bier und Coktails und Clarissa und ich bekamen am Ende von unseren Jungs sogar noch jeweils eine Rose geschenkt, nachdem sie dem armen Inder ein Ohr abgekaut und ihm Blödsinn auf Deutsch beigebracht hatten.
Der nächsteTag bildete eine Ausnahme, da er uns mit gutem Wetter belohnte und so entspanntes Bummeln und Sightseeing im Parco, am Castello, in der Stadt und im und auf dem Dom möglich machte.
Ich hegte schon die Hoffnung, Abends mit ihnen an den Colonnen sitzen zu können, aber einen Kilometer vor den Colonnen fing es Abends dann an zu regnen und wir beschlossen kurzfristig am Corso Como feiern zu gehen. Dort hinzukommen war auch schon wieder eine Odysee, da uns die neun nicht, wie angedacht, bis zu Centrale brachte, sondern irgendwo im Nirgendwo rauswarf. Zum glück gab es da dann eine Anschlusstram und vom Hauptbahnhof ging es dann mit der Metro zu Garibaldi und dann waren wir auch schon auf Mailands Partymeile. Wir ließen uns in den 11-Club locken, wo die Jungs begeistert feststellten, dass heute Togaparty war und sämtliche Stromberger Jungs ließen sich weißen Stoff um die Oberkörper tackern und dann ging die Party los.
Den nächsten Tag verbrachten die Jungs bei schlechtem Wetter auf dem Dach des Hotels und Clarissa und ich bummelten durch die Stadt. Abends ging es wieder zum Corso Como, dieses mal ins Loolapaloosa, was dann aber, aufgrund der leeeeichten Bevorzugung des weiblichen Geschlechts nicht ganz so gut bei den Jungs ankam. Bei uns Mädels dafür umso mehr.
Am nächsten Tag zeigte ich Clarissa noch ein wenig mehr von der Stadt und abends fuhren wir  zu den Jungs ins Hotel und machten uns danach auf ins Alcatraz, einer Großraumdisco mit verschiedenen Floors für verschiedene Musikrichtungen. Diesen Abend machte ich mich aber mit Clarissa etwas früher auf den Heimweg, was auch wieder so eine Sache war, denn um 2 Uhr nachts fahren kaum noch Busse. Wir erwischten einen zum Hotel der Jungs und stellten uns darauf ein im Regen die 4 Kilometer bis zu mir nach hause laufen zu müssen. Damit hatten aber Clarissas highheelgeplagte Füße ein Problem und so winkte ich mal ganz lässig ein Taxi ran, was uns dann sicher nach hause brachte.
Dann war auch schon Sonntag gekommen und nachdem die Jungs auch noch PizzaOk auf den Kopf gestellt hatten, setzte ich sie bei Cadorna in den Malpensa Express und weg war mein Chaoshaufen, der Mailand ganz schön auf den Kopf gestellt hat. Schön wars aber trotzdem!








 





Freitag, 30. März 2012

Lebenszeichen

So, mit etwas Verspätung melde ich mich dann auch mal wieder zu Wort.
Der Sommer, anders kann man es nicht nennen, ist in Mailand angekommen.
Es gibt wirklich nichts schöneres als im Park zu liegen, Christophers Gitarre zu lauschen, zu picknicken und die Sonne zu genießen! Ich bin sogar schon braun geworden! Bei diesem Wetter zieht es auch den Rest Mailands in den Park, sodass jede Rasenfläche aussieht wie im Freibad zur Hauptsaison. Da wird gechillt, gespielt, gegessen, trainiert, musiziert, zwischen drin ein chinesisches Brautpaar und natürlich ganz viel amore!
Mit den Gänseblümchen und Krokussen schießen jetzt auch die Pärchen wieder aus dem Boden, sie an jeder Ecke an einander kleben um der ganzen Welt zu zeigen wie verliebt sie sind.
Naja, im Moment kann ich das schöne Wetter eh nicht genießen, da ich krank im Bett liege.
Ich muss schon sagen, dass ich es doch etwas unheimlich finde, wenn man sich Montagmittags beim Kinderabholen darüber unterhält, dass ich der Reihenfolge nach, jetzt dran sei mit krank werden, ich es dann direkt an dem Abend auch werde und am nächsten Abend dann richtig fett Halsschmerzen und Husten habe.
Naja, ich hoffe dann mal, dass ich, wenn ich nach Hause fliege wieder fit bin, damit ich den Heimaturlaub und den darauf folgenden Besuch meiner Stromberger in Mailand auch richtig genießen kann!

Zum Thema verpasste Gelegenheiten:

Mein bsoluter Lieblingsstraßenmusiker Soltanto tritt endlich wieder auf und ich konnte mir, nachden ich es ja das jetzte mal verpasst hatte, endlich eine seiner CDs holen. Es gibt keine bessere Musik zum entspannen und träumen.



Ein paar Zitate zum Schluss


"Nicht das ich wüsste, aber ich weiß es nicht!"

-"Darf ich die letzte Foccacina haben?"
- "Wie viele sind denn noch da?"